Apps und Datenschutz - so zähmt man die Datenkraken

Bild: JMG / pixelio.de

Es gibt Apps für alles: Kochen, Spielen, Gesundheit, Finanzen, etc… annähernd  3,5 Millionen Apps tummeln sich allein in Googles Play Store. Der überwiegende Teil davon steht den Nutzern kostenlos zur Verfügung – vermeintlich kostenlos. Auch wenn beim Download kein Bezahlvorgang aufgerufen wird, bezahlen die Nutzer mit Daten. Anbieter von E-Commerce-Angeboten nutzen diese Daten konsequent.

Ein renommierter Anbieter von Sicherheitssoftware, die Firma Bullguard, hat hierzu Beispiele genannt: iPad-Nutzern werden höhere Preise auf Urlaubsportalen angezeigt, als Nutzern mit Windows-PC. Hat man zudem in der Vergangenheit hochwertige Hotels und Flüge gebucht, verteuern sich zukünftige Buchungen. Suchen Nutzer via Online-Recherche nach bestimmten Krankheiten, etwa Diabetes oder Herzerkrankungen, fließt dies in die Risikobewertung von Versicherungs-Unternehmen ein. Auch Kredit-Kunden, die auf Grund Ihrer Online-Historie als „risikoreich“ eingestuft werden, müssen mit höheren Kreditkosten rechnen. 

Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des FZI Forschungszentrums Informatik zeigen nun in einem Forschungsprojekt einen Weg auf, wie Nutzer sich dem entziehen können – ohne Totalverweigerung.  Finanziert wird das Projekt dabei durch die Baden-Württemberg-Stiftung und trägt den Namen AVARE („Anwendung zur Verteilung und Auswahl rechtskonformer Datenschutzeinstellungen“).  Herausgekommen ist dabei eine benutzerfreundliche App, die durch  Sicherheit und intuitive Bedienbarkeit besticht.

Hier geht es zur App: www.avare.app

 


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